Wissenschaftliche Begleitung: DIPF erhält den Zuschlag

Am 1. Oktober 2024 startet die wissenschaftliche Begleitung des Startchancen-Programms unter der Leitung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dem DIPF offiziell den Zuschlag erteilt, um das Programm in den kommenden zehn Jahren wissenschaftlich zu begleiten.

Was bedeutet der Zuschlag für das Startchancen-Programm?

Mit dem Zuschlag für das DIPF übernimmt ein führendes Forschungsinstitut die Verantwortung für die wissenschaftliche Begleitung des Programms. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Maßnahmen des Startchancen-Programms effektiv sind und langfristig zu mehr Chancengleichheit führen. Das DIPF wird die Umsetzung des Programms begleiten, kontinuierlich evaluieren und auf Basis wissenschaftlicher Evidenz Optimierungen vorschlagen. Dafür wird das DIPF mit einem nicht genau spezifizierten Betrag gefördert. Ungewöhnlich ist, dass dieser Zuschlag sofort über die gesamte dauer des Projekts, 10 Jahre, vergeben wird.

Als nächsten Schritte plant das DIPF den Aufbau von fünf Kompetenzzentren sowie zwei Transfer- und Transformations-Hubs, in denen Forscherinnen und Forscher in enger Zusammenarbeit mit Schulen und der Bildungsverwaltung an der Verbesserung der Unterrichtsqualität arbeiten. Dabei sollen innovative Konzepte und Steuerungsansätze entwickelt werden, die langfristig auch auf andere Schulen übertragen werden können​.

Ausblick: Was kommt als Nächstes?

Nun, da das DIPF den Zuschlag erhalten hat, wird es zunächst die Arbeitsstrukturen etablieren und die Zusammenarbeit mit den Schulen beginnen. Die wissenschaftliche Begleitung wird nicht nur Schulen analysieren, sondern auch mit den Akteuren auf kommunaler und ministerialer Ebene zusammenarbeiten, um eine ganzheitliche Bildungsförderung sicherzustellen. Das Programm soll somit praxisnah weiterentwickelt werden und die Wirkung auf alle beteiligten Ebenen entfalten.

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Quellen: Seiten des BMBF und des DIPF, abgerufen am 29.09.204

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Bund und Länder einigen sich auf Details zum Startchancen-Programm

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